Unsere Glitterfarben

bestehen aus groben Polyesterpigmenten und Lack. Die Lichtbrechung der Polyesterteilchen bestimmt die Wirkung. Anteil bzw. Körnung und Färbung der Polyesterpigmente steuern den Effekt. Das Mischungsverhältnis zwischen den Polyesterteilchen und dem Lack wird üblicherweise prozentual angegeben: z.B. 25% Multi-Glitter.


Hauptsächlich kommen Silber-, Gold- sowie Iris- bzw. Multi-Glitter zum Einsatz. 

Die Glitterlacke werden auf Papiermaterialien, mit PP cellophanierten Bogen, Priplak bzw. PVC oder ähnlichen Kunststoffen eingesetzt. Entscheidend für die Kalkulation ist die Größe der Fläche, die mit Glitter versehen werden soll. Der prozentuale Glitteranteil im Lack und die Art des Glitters sollte festgelegt werden.


Tipps & Tricks für Grafik und Produktion:

  • Das zu bedruckende Papier sollte nicht unter 100g /qm haben.
  • Glitter lässt sich vor allem großflächig gut auftragen. Feine Schriften eignen sich nur bedingt zur Auftragung mit Glitter. Aufgrund des groben Gewebes geht die Kantenschärfe verloren, ganz feine Schriften „fallen durch die Maschen”.
  • Glittermotive sollten möglichst nicht im Anschnitt oder innerhalb von Nut-und Rilllinien stehen. Lassen sich diese Umstände nicht vermeiden, müssen vorher Nut (runde Nutversuche) und Rillversuche durchgeführt werden.
  • Nach der Veredelung mit Glitterlacken müssen die Bogen in kleinen Stapeln ausgeliefert werden, da dieser Farbtyp hoch auftragend ist.

 

In Kürze:

  • Erhältlich in unterschiedlichen, mischbaren Farben
  • 4 verschiedene Dichten sind zu unterscheiden: Soft, Smart, Bright und Ultra
  • auch mit Kunststoff-Materialien und Wellpappe im Digital- und Siebdruck kombinierbar