Leuchtfarben

haben wegen ihrer phosphoreszierender Wirkung eine starke Signalwirkung. Durch das Auftragen dieser Spezial-Lacke beginnen Ihre Drucksachen im Dunkeln zu leuchten.

Nachleuchtfarben speichern Tageslicht und künstliches Licht. Es leuchtet im Dunkeln nach. Die verschiedenen Pigment-Qualitäten spiegeln sich in der Nachleuchtdauer wider.

Als Standardfarbe kommt eine gelbgrünlich nachleuchtende Farbe zum Einsatz. Einige Sonderfarbtöne sind mit einer Mindestabnahmemenge verbunden. Sehr gern geben wir darüber detaillierte Informationen.

Tipps & Tricks für Grafik und Produktion:

  • Optimalerweise werden mehrere dünne Schichten aufgetragen. Das optimiert die Leuchtkraft! Die beste Lichtquelle ist UV-Licht.
  • Zusätzliche Schichten können immer wieder problemlos aufgetragen werden, wenn die Farbe verblasst. Das hängt auch davon ab, wie lange sie dem Licht ausgesetzt ist.
  • Es empfiehlt sich ein heller Untergrund, damit die Farbe intensiv nachleuchtet.

In Kürze:

  • Speichert Tages- und Kunstlicht
  • Gibt es im Dunkeln ab
  • Leuchtet je nach Farbauftrag bis zu 4 Stunden nach
  • auch mit Kunststoff-Materialien und Wellpappe im Digital- und Siebdruck kombinierbar

Zusätzlich zu den klassischen Nachleuchtfarben arbeiten wir natürlich auch mit fluoreszierenden Spezialfarben.

Der Unterschied: Ein lumineszierendes Produkt emittiert Licht, wenn dieses von einer Energiequelle "angeregt" wird. Erfolgt eine sofortige Abstrahlung der absorbierten Energie, spricht man von "Fluoreszenz", wohingegen "Phosphoreszenz" ein Nachleuchten von mindestens 1/1000 Sekunde nach der Anregung beschreibt.

Ein phosphoreszierendes Produkt gibt demnach auch nach Entfernung der Energiequelle weiterhin Licht ab. Dieses Phänomen wird in der Regel als "Nachleucht-Effekt" bezeichnet. Man kann Phosphoreszenz auch als "verzögerte Fluoreszenz" definieren.